Wie der Garten zu seinem Namen kam

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Hallo hier ist Lea,

heute möchte ich euch erzählen warum, mein Gartenreich einen Namen hat und „Aquilea“ heißt.

Nun immer nur Garten sagen, war meiner Gärtnerin zu wenig, aber das mit dem Namen war gar nicht so einfach. Einen Sinn sollte er haben, klingen sollte er schön, einen Bezug zum Garten sollte er haben usw. Es wurde also mehrfach überlegt und gegrübelt, als gut befunden und wieder verworfen. Die Favoriten aufgeschrieben und zuletzt ausgewählt. Die Freunde mussten herhalten und ihre Meinung kundtun, ob das was wäre. Und dann hatte sie ihn endlich „Aquilea“.

Ihre Lieblingspflanze, die sie seit Kindertagen kennt, ist die Akelei mit botanisch lateinischem Namen Aquilegia vulgaris, und gehört zu den Hahnenfußgewächsen Ranunculacaen. Beides wäre zu simpel gewesen, es musste etwas Besonderes sein, und deshalb wurde daraus „Aquilea“. Alle befanden das klingt schön und den Bezug zum Garten hat der Name, weil bei uns die Akelei fast, aber nur fast, Narrenfreiheit genießt. Sie tanzt durch den Garten und wächst mal hier, mal dort. Ihre kleinen winzigen Samen verstreut sie mit einer Freude in die kleinsten Ritzen und zwischen ihre Nachbarn. Das Schöne daran, man weiß nicht wirklich, in welcher Farbe, sie dann im nächsten Jahr erscheint, von dunkelviolett, blau, pink, rosa, weiß, hellviolett, einfärbig oder mit weißem Röckchen, ungefüllt, gefüllt oder mit einem Bauscheröckchen. Sie überrascht mich immer aufs Neue und ich liebe sie wie meine Gärtnerin. Im Mai stehen hunderte Akeleien in ihrer ganzen Pracht im Garten und erfreuen mich, meine kleinen Freunde Bienen und Hummeln und so manchen Gartenbesucher.

Wie ihr wisst, bin ich die kleine Lea und ich bin richtig froh, dass es die Akeleien gibt, denn sonst, man weiß es nicht so genau, würde es mich nicht geben. Denn ohne sie, wäre so eine kleine Elfe namens Lea heimatlos. Wir Elfen brauchen eine Blume, und die meine ist die Akelei und mein Reich in dem ich lebe Aquilea.

 

Bis bald Eure Lea

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Lea und die Rambler-Rosen

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Hallo hier ist Lea,

ich möchte euch meine Rosen und zwar die Rambler in meinem Garten vorstellen. Das sind die ganz starken vitalen Geschöpfe unter den Rosen, einmal gut eingewachsen, klettern sie in Bäume, Sträucher, erobern Gartenhäuschen, Pergolen und Laubengänge. Da gibt’s welche, die nur einmal im Jahr blühen, dann aber in einer Üppigkeit, die alles übertrifft. Sie bilden über das Jahr meterlange Triebe, die sich ihren Weg selbst im Geäst finden. Millionen von Blüten erfreuen  mich und meine lieben Bienen, die gar nicht genug davon bekommen können, von Ende Mai bis in den Juni. Die Luft vibriert dann nur so von all dem Gesumse.

Und die anderen, die bescheidenen, die auch gekonnt an kunstvollen Rosenbögen oder Obelisken ranken, wachsen nicht so stark und erfreuen mich aber im Sommer mit einer Nachblüte oder setzen überhaupt ständig neue Blüten an.

Den alten Apfelbaum hat Himalayen Musk rosa gefüllt erobert. Sie ist mein Prachtstück seit 11 Jahren. Ein Traum in rosaweiß mit herrlich dezentem Duft. Im Verblühen schneit es dann rosaweiße Blütenblättchen, die wunderschöne Tupfen am grünen Rasen bilden. Ein Märchen – ein Rosentraum.

Veilchenblau im Zwetschkenbaum mit Rosenbogen, vergesellschaftet mit Super Excelsior im vorderen Bereich sind ein gutes Team. Violettblau und Pink verstehen sich, und Pink erfreut mich den ganzen Sommer.

Frau Eva Schubert eine noble Rosendame in rosa mit dicken Büscheln an gefüllten Blüten hat sich einen Eisenobelisken erobert. Meine Gärtnerin schneidet sie nach der ersten Blüte stark zurück und sie dankt es später mit einer zweiten prachtvollen Blüte.

Gishlaine de Feligonde wächst am Rosenbogen über dem Brunnen. Sie setzt apricotfärbige Knospen an und wird dann im Blütenleben immer heller bis blassgelb und erfreut mich fast den ganzen Sommer mit ihrem Blütenflor.

Miss Helene, blassgelb bis fast weiß, bildet den Eingang in mein kleines Waldreich und wächst an einem wunderschönen Rosenbogen von meinem Freund und Kunsthandwerker Werner Lackner.

Und zuletzt habe ich noch einen Rosengiganten namens Kiftsgate. Sie bildet jedes Jahr meterlange stachelbewehrte Triebe.  Meine Gärtnerin ist oft dabei ihre Triebe zurückzustutzen, damit sie nicht irgendwen von uns  erwischt. Ihre offenen Blüten, die in Büscheln angeordnet sind, erstrahlen in Weiß mit gelber Mitte. Tausende Blüten im Juni locken auch hier tausende Bienen in meinen Garten. Und im Herbst erfreut sie mich mit kleinen Hagebutten, eine Delikatesse für die gefiederten Freunde.

Zwei Neulinge von Super Dorothea warten noch auf ihren neuen Platz, wo sie ein wetterfestes Seil, durchhängend zwischen Holzpfosten in den nächsten Jahren erobern dürfen und so den Abschluss des Gartens verschönern werden, weil sie den ganzen Sommer immer wieder blühen.

Wenn du nun Lust hast, dir auch diese Rambler in den Garten zu holen, möchte ich dir ein paar Tipps dazu geben.

Kauf gute gesunde Ware, meine sind von Rosen Schultheis.

Bereite ihnen ein ordentliches Pflanzloch und gib gute Erde und Hornspäne dazu. Setzt du sie zu einem Baum, dann ungefähr einen halben Meter Abstand, schräg mit einer Aufsteighilfe, sprich eine alte Leiter, oder du bastelst dir selbst sowas.

Am Anfang hilfst du ein bisschen mit Anbinden und leitest die Triebe, wie du möchtest.

Damit sie gut wachsen, bekommen meine je nach Größe jedes Jahr einen kleineren oder größeren Kübel Kompost und Hornspäne.

Es gibt viele verschiedene Arten von Ramblerrosen, überleg genau, was du von diesen Rosen erwartest und such dir die passende aus. Sie sind dankbar und erfreuen jedes Jahr aufs Neue.

Oh, wer um alle Rosen wüsste,
die rings in stillen Gärten stehen,
müsste wie im Rausch durchs Leben gehen.

Christian Morgenstern

Bis bald Deine

Lea

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Neue Hochbeete im Aquilea-Garten

aquilea_Hochbeet-1Vor 19 Jahren haben wir das Mistbeet vom Großvater in ein Hochbeet umgebaut. Auf die betonierte Einfassung in der Größe von 8 mal 1,5 m setzten wir mit Eichbrettern das Beet auf. Innen verkleideten wir es mit ausgedienten Schleifpapierbändern eines Sägewerkes. Das Füllen ist zwar nicht schwierig, aber da geht doch einiges an Material hinein (fast 15 m²). Und die Nachbarn sagten, wozu brauche man denn so eine große Kompostmiete. Das kannte damals in unserer Gegend noch niemand. Das fertige Ergebnis mit super Ernten überzeugte doch bald einige. Dieses mussten wir letzten Herbst abreißen, da es seine Dienste geleistet hat. Und diesen Mai war es dann endlich soweit, nachdem wir den Grund ordentlich hergerichtet hatten, die alte Erde abtransportiert, konnte ein Nachbar brauchen, die Mauern vom alten Mistbeet, mit der Hilti zerstückelt, und in die Grube versenkt, dann alles mit Split aufgefüllt und eingeebnet. Jetzt konnten wir endlich unsere zwei neuen Hochbeete aus Beton von MAX Hochbeet Firma Schweinschwaller aufstellen. Mit vier Personen geht das einfach. Einmal halfen Tochter und Freund. Beim zweiten gute Freunde. Aufgefüllt haben wir mit Material, das wir den ganzen Frühling beim Schnitt gesammelt haben, und die dünneren Äste mit Blättern von drei ca 8m hohen Buchen. An einem Samstag hat uns Franz Poschacher (Poschacher Kompost) die gute Erde geliefert. Die neuen Hochbeete habe ich mit einer speziellen Betonfarbe in Flechtengrün gestrichen und so passen sie nun perfekt in den Garten. Als Abgrenzung zur Auffahrt haben wir eine kleine Betonmauer aufgestellt, mit Granitplatten abgedeckt, zwei schöne kleine Amphoren und den Löwen draufgestellt. Alles ergibt ein schönes Bild. Das erste Setzen der Gemüsepflanzen und Blumen war die reinste Freude. Zart und klein standen sie am Anfang da und jetzt im Juli ist alles ordentlich und gut eingewachsen und wird teilweise schon geerntet.

Wir können unsere neuen Hochbeete nur empfehlen, sie sind aus eisenarmierten Betonplatten mit U-Kantprofilen gebaut. Witterungsbeständig, wärmespeichernd, in verschiedenen Höhne lieferbar. So schwer, dass man auch einen Hang damit abfangen kann.

Die zwei verbleibenden Lärchen-Holzhochbeete, die leider schon sehr marode sind, da der Pilz in nur 5 Jahren das Holz zerlegt, werden in nächster Zukunft ebenfalls ersetzt.

Wir hoffen auf eine gute Gemüseernte, das Bearbeiten macht richtig Spaß!

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Zeitungsbericht Aquilea Garten

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Danke!

Bericht der Kleinen Zeitung, Wohnbeilage vom 23. Juni 2017

Mohnblüte im Aquilea Garten

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Hallo, ich muss euch unbedingt von unserem Papaver somniferum – Schlafmohn erzählen, der blüht zur Zeit in unserem grünen Reich. Ein Traum von Farbe und eine Freude für alle Bienen, da summts nur so.

Sein Aufbau, seine Knospen, seine Blüten und die sich bildenden Samenkapseln ein kleines Naturschauspiel. Ursprünglich kommt er aus dem östlichen Mittelmeer und wird seit der Jungsteinzeit ca. 6000 v.Chr. verwendet. Er zählt zu den ältesten Kulturpflanzen in der Geschichte. Seine Samen werden als Nahrungsmittel und ebenso zur Ölgewinnung verwendet.

Derzeit erfreut er uns mit seiner Pracht und hoffentlich geht sich im Spätsommer eine gute Ernte aus, denn da freu ich mich schon auf eine leckere Mohnnachspeise.

Und ein paar dürfen sich dann wieder fleißig aussäen, damit im nächsten Jahr der Mohn wieder blühen wird. Man muss nur im nächsten Frühjahr auf die kleinen Mohnkeimlinge aufpassen, und sie nicht vor lauter alles Schön machen wollen ausreißen. Ich sag ja immer lasst mal die Natur auch machen, da ergeben sich oft die schönsten Bilder. Meine Gärtnerin hat dafür gute pflegende Hände, aber das ein oder andere darf schon bleiben. Und das wird belohnt.

Bis bald eure Lea

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Lea – Ich bin Lea

Hallo darf ich mich vorstellen mein Name ist Lea“ und ich hab das große Glück im Aquilea Garten zu wohnen und ihn als mein persönliches grünes Reich zu betrachten. Als kleine Aquilea Elfe bin ich überall präsent und deshalb weiß ich auch so einiges zu berichten. In diesem Garten tut sich einiges, langsam, oft im Verborgenen und dann wieder explosionsartig, schnell und geschwind, dass man kaum nachkommt. Da vergeht kein Tag gleich, da tut sich immer was und öfters werde ich euch davon berichten.

Rezepte Basilikum

Frisch aus unserem Garten – Basilikum 1. Ernte

80 g Basilikumblätter

150 g Olivenöl

30 g Pinienkerne

1/2 TL Salz

Mit meinem Küchenstar Thermomix in 20 Sekunden auf Stufe 7!

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Mit einer Schüssel frischem Salat, natürlich auch aus dem eigenen Garten, genießen wir Nudeln mit selbstgemachten Pesto.

Guten Appetit

 

Entwicklung des Aquilea Gartens

Die Entwicklung unseres Familiengartens

Unser Familiengarten entstand in den letzten 22 Jahren. Der Ausgangspunkt waren drei alte Obstbäume am Hang und ein Gemüsegarten mit Mistbeeten. Kein gerades Fleckchen war vorhanden, man konnte keinen Gartensessel aufstellen, unmöglich. Der Rest war Futterwiese in Hanglage.

Am Anfang war es uns wichtig für unsere zwei kleinen Mädchen einen Garten zu schaffen, in dem sie spielen, laufen, entdecken und einfach gerne im Freien waren. Für uns wollten wir einen gemütlichen Sitzplatz im Schatten der alten Obstbäume.

Deshalb schmiedeten wir Pläne, mit welchen Mitteln man das Stückchen Erde in ebene Flächen verwandeln konnte. So bauten wir mit offenen Betonsteinen, wohlgemerkt auf einem frostfest betonierten Streifenfundament, eine Stützmauer, die wir dann auf einer Seite mit Erdmaterial auffüllten und dann noch eine zweite niedrigere Mauer. So erhielten wir zwei ebene Flächen, die wir durch zwei kleine Stiegen miteinander verbanden. Für unseren Sitzplatz in der Größe drei mal drei Meter hoben wir frostfest aus und legten eine Fläche mit Verbundbetonsteinen. Der Grundstein war gelegt, jetzt ging es an die Ausstattung: Das Ganze bekam eine schöne Begrenzung mit Pflanzen, gemütliche Gartenmöbel, eine Sandkiste und eine Rutsche für die Kinder wurden angeschafft. Im Jahr darauf bekamen sie ein Gartenhäuschen, das Gerhard mit seinem Vater gebaut hat. So entstand unser erstes Gartenzimmer, in dem wir uns auch heute noch sehr wohlfühlen. Eingerahmt von einer Hainbuchenhecke mit gewachsenem Tor in den Gemüsegarten. Mit der Zeit entstanden immer mehr kleine Beete mit Staudenpflanzungen und schönen Sträuchern, die uns übers ganze Jahr erfreuen. Und unseren alten Obstbäumen stellten wir Ramblerrosen zur Seite, die uns jedes Jahr aufs Neue mit einer überwältigenden Blütenpracht erfreuen: Himalayan Musk, Veilchenblau und Gislande de Feligonde. Später baute Gerhard aus Holz einen Rosenbogen für die Veilchenblau vergesellschaftet mit der Ramblerrose Super Excelsior.

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Der Gemüsegarten in seiner alten Form und Aufteilung überforderte uns und deshalb änderten wir ihn. Auf einem Mistbeet setzten wir mit Eichenholz ein großes Hochbeet auf, wo wir Gemüse nach Saison pflanzten. Die Gemüsebeete direkt am Boden wurden durch einen vielseitigen Beerengarten ersetzt – rote und schwarze Ribisel, Heidelbeeren in großen Töpfen mit Moorerde, eingesenkt in die Erde, Himbeeren und Stachelbeeren. Das zweite Mistbeet bepflanzten wir lange nur mit Kürbis, der die ganze Saison braucht, nicht viel Arbeit macht und im Herbst kann ganz groß geerntet werden. Einige Jahre später ersetzten wir das zweite Mistbeet durch zwei neue Hochbeete aus Lärchenholz, wobei eines davon einen Aufsatz für die Tomatenpflanzung bekam. Einen kleinen Bereich haben wir für Kräuter gestaltet. Die Wege zwischen den Beeten sind mindestens so breit, dass man mit einer Schubkarre gut fahren kann. Die Jahre vergingen, und so mussten wir letztes Jahr unser erstes Hochbeet abbauen, weil es einfach morsch und kaputt war. Die Pläne für ein neues Konzept im Gemüsegarten reifen bereits, aber müssen sich erst manifestieren. Die Arbeit in diesem Bereich ist also gesichert.

Die Kinder wurden größer, die Ansprüche änderten sich. Der Sandkasten verschwand und daraus wurde ein schöner Platz für Topfpflanzen. Der erste Zaun wurde teilweise entfernt und wir gingen daran das nächste Stückchen schiefe Futterwiese für uns zu nützen. Wildhecken wurden gesetzt, teilweise mit selbst gezogenen und kleinen gekauften Sträuchern und Bäumen. Die Wiese wurde regelmäßig kurz gemäht und so entstand mit der Zeit unser nächstes Gartenzimmer. Am Anfang hatten wir mit den Rehen aus dem nahen Wald große Probleme, weil sie uns alles junge Knospen verspeisten. Ein Zaun musste her, und nicht zu niedrig. Deshalb stellten wir einen richtigen Wildzaun auf, und dann ging es richtig los mit dem Wachsen all unserer Pflanzen.

Der Wunsch nach Baden im eigenen Garten kam und so kauften wir ein Schwimmbecken, dass sich beim Befüllen selbst aufstellt. Die Freude der Kinder darüber war groß und so verbrachten wir an Badetagen unsere Zeit nicht mehr im Schwimmbad, sondern auch im Garten. Zweckmäßig war unser kleiner Swimmingpool, aber schön nicht. Die Gedanken waren schon bei einem schönen Teich, die Realisation nicht so einfach. Die Hanglage, wie war das möglich? Wie kommt ein Bagger in den Garten? Kosten? Wer soll der Ansprechpartner sein? Viel überlegt, geplant, verworfen, wieder ein Jahr vergangen. Dann sagte mein Mann: Ich spreche nicht noch ein Jahr über einen Schwimmteich, wir bauen ihn jetzt. Jeden Teilabschnitt mit Professionisten. Planung kommt von uns, technische Ausstattung und Pflanzenliste ebenso. Steinschlichtung und Grabungsarbeiten, Teichfolienverlegung plus Anschlüsse für die Pumpe und den Bachlauf übergeben wir verschiedenen Firmen. Gesagt – Getan: September 2005 das Herzstück unseres Gartens war Wirklichkeit geworden! Wir haben einen eigenen Schwimmteich! Und das mit eigenem Kiesstrand. Das ganze Jahr über schön anzusehen, einem lebenden Organismus gleichzusetzen, Fauna und Flora die sich über die Jahre entwickelten und ihn immer schöner werden ließen.

Teich gebaut, fertig, nein. Wir gaben ihm einen Pflanzenrahmen, der natürlich am Anfang sehr jungfräulich war, aber dann gut anwuchs. Im Westen begrenzt eine Buchshecke in Wolkenform geschnitten, dahinter ein dichter Gürtel mit Weißdorn, Buchen, Pfaffenhütchen, Gartenjasmin und Weigelie. Im Süden Lonicera ebenfalls wolkig geschnitten und dahinter stehen Haselnuss, Eisenholzbaum, Wohlriechender Schneeball, Lebekuchenbaum, Sibirischer Hartriegel, Apfeldorn, Korkenzieherweide, Föhre und Ginko. Im Norden ober der Steinschlichtung wachsen weiße Bodendeckerrosen in Abwechslung mit Säuleneiben. Die Ränder unseres Teiches wurden mit Moosfolie ausgestattet, und so entstanden mit der Zeit dichte Polster von Moosen, Farnen, Frauenmantel und vieles mehr.

Hinter dem kleinen Schilfteich war noch Platz. Ein nierenförmiges Staudenbeet, das zu jeder Jahreszeit etwas bietet war die Idee und die wurde umgesetzt. Ich wollte, dass im Spätsommer, beginnender Herbst, ein leuchtendes Meer an Stauden uns erfreut. So habe ich gelben Sonnenhut und Fetthenne mit Gräsern kombiniert. Die Gräser werden im Spätherbst mit schönen roten Maschen zusammengebunden und sind ein attraktiver Winterschmuck.

Nördlich davon legten wir einen größeren Platz für die Kompostwirtschaft an, die man einfach für einen Garten mit diesen Ausmaßen braucht. Wichtig, aber eigentlich nicht wirklich schön. Deshalb setzten wir auf zwei Seiten Hecken, eine selbstgezogene Buchenhecke und eine Ligusterhecke, nördlich davon bauten wir ein großes Insektenhotel und direkt auf den Komposthaufen setzten wir einen Zierapfel, der uns im Frühling mit wunderschönen Blüten erfreut, und im Herbst der gedeckte Tisch für unsere gefiederten Gartenhelfer ist. Die Ligusterhecke ersetzten wir letzten Herbst durch eine Hecke aus Säuleneiben. Davor erweiterten wir die Hangabgrenzung mit Ziegelsteinen.

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Wenn man in einem Garten arbeitet, lebt und genießt, dann kommen die Ideen, die man machen könnte oder die man haben will. Eine schöne große Feuerschale zum Feuerheizen und Grillen – aber wo ist der perfekte Platz? Ein kleines englisches Rosenbeet wäre auch schön, aber wohin? Die Futterwiese musste weichen, zuerst noch alles in Hanglage, wurde diese terrassiert, wir holten nochmal einen großen Bagger mit geübten Fahrer, und in zwei Tagen hatten wir das geschafft. Auf der einen Seite von einer Eibenhecke mit gewachsenem Tor begrenzt. Schöne ebene Fläche und im Norden entstand unser sogenannter Waldgarten. Schöne Ahorne, Lebkuchenbaum, Blumenhartriegel, Sieben Söhne des Himmels Baum, Pfaffenhütchen, Schlitzbaum. Kombiniert mit vielen verschiedenen Farnen, Frühlingsblühern, Herbstanemonen, Gartenorchideen, Zyklamen und Schaublättern. Im November ließen wir noch einen Rollrasen legen, zwei Wochen später schneite es und alles war bis zum Frühjahr gut zugedeckt. Den anderen Teil schotterten wir frostfest aus, der ideale Platz für Feuerschale und einer gemütlichen Teak Garnitur zum Sitzen. Die Sonnenfalle wurde in den Hang gegraben mit Pflanzenflies abgedeckt und ein Jahr später mit Granitsteinen ausgekleidet. Die Feuerschale kam in die Mitte und drei Granitbänkchen rundherum. Im Süden legten wir einen grünen Schutzgürtel zum Nachbarn an – Hartriegel, Palmkätzchen, Korkenzieherweide, Eisenholzbaum, Gewürzstrauch, Scheinkamelie, Rispenhortensie und einer wunderschönen Trauerweide. Im Frühling blühen dort eine kleine Sammlung von Schneerosen, Krokusse, Blausternchen, Schneeglöckchen, Milchsterne und die verschiedensten Märzenbecher. Dann kommen die Allium und im Herbst die Anemonen. Und die englischen Rosen wachsen vor der niedrigen Eibenhecke, kombiniert mit schönen Stauden. Und weitere Gartenzimmer waren entstanden.

Dann terrassierte unser Neffe seinen Teil der Futterwiese und wir hatten auf einmal am Ende unseres Gartens einen schottrigen Hang. Super von der Lage, weil er nämlich starke Winde abfängt, die Einsicht von draußen sehr einschränkt, aber nicht schön anzusehen. Wildrosen geisterten mir immer wieder durch den Kopf. Das ist der Platz dafür, aber gute Erde nicht. Gerhard baute aus Eisen große ovale Pflanzenbehälter, die wir in den Hang einbauten. Diese bepflanzten wir mit duftenden den ganzen Sommer über blühenden Wildrosen. Zur Seite stellte ich ihnen große Allium, die ein schönes Bild im Juni geben. Auf dem Weg hinauf zum Waldgarten kam dann ein Rosenbogen von Werner Lackner mit der Ramblerrose Miss Helene dazu.

Unser Vorgarten ist teilweise von einer Eibenhecke zum Nachbarn abgegrenzt, weiters von einer Weigelie, Hartriegel, Schneeflockenstrauch und einer Wacholderart. Eine Purpurmagnolie, verschiedene Pfingstrosen, Rispenhortensie, eine Kletterrose am Carport und verschiedenste Stauden erfreuen uns übers Jahr.

Unser Carport hat ein bepflanztes Dach, wo verschiedene dickblättrige Pflanzen, kleine Fichten und Föhrenbäumchen, Küchenschellen und Gräser wachsen. Für unsere gefiederten Freunde gibt es einen Futterbaum.

Unsere zwei Töchter haben zwei kleine eigen Teilbereiche. Der eine geschottert, mit Liegestuhl und einer Wand aus Winterjasmin und Zaun und Bogen mit einem kleinen Blauregen bepflanzt. Der andere mit einer alten Holzpergola, die mit Efeu und einem Blauregen überwachsen ist, einer kleinen Sitzgarnitur und Liege. Weiters zwei rosaviolette Rhododendren und einem violetten Flieder. In einem kleinen Beet wachsen ein paar Buchse und die Hochzeitshortensien von Gerhards Mama.

Vor dem Haus haben wir einen überdachten Sitzplatz mit einer großen Gartengarnitur, wo wir schon viele Stunden mit Familie und Freunden verbrachten. Davor liegt unser Buchsparterre und in der Mitte eine schöne alte große Schale, die saisonmäßig bepflanzt wird. Angrenzend unser Pflanzenraum = Villa Kunterbunt, wo wir ein paar nicht winterharte Pflanzen überwintern und wir umpflanzen, ziehen, basteln usw. können. Ausgestattet mit den verschiedensten alten Möbeln und all möglichen Zeug für den Garten.

Letztes Jahr haben wir den ersten Kompostplatz verändert, damit wir genug Platz für den Häcksler, Schubkarre und Gartengeräte haben. Zum Nachbarn stellten wir einen hohen Lärchenzaun auf, den wir auf unserer Seite mit Holz- Regalen und schönen gusseisernen Haken versahen, für die verschiedenen Gartengeräte. Weiters kam ein ordentlich großer Pflanztisch dazu. Den so entstandenen neuen Gartenraum überdachten wir zum Teil. Das alte Gerätehaus hatte ich schon im vergangenen Jahr englischgrün gestrichen, und neu und zweckmäßig eingeräumt.

Karl Foerster sagte:

„Wer mit seinem Garten zufrieden ist, der hat ihn nicht verdient!“

Wir sind mit unserem Garten glücklich und zufrieden, aber trotzdem bleiben wir nicht auf der Stelle. Die Natur verändert sich, Pflanzen wachsen gut oder auch nicht. Manche verschwinden, andere erobern sich neue Flächen und verdrängen gar andere. Einzelne wachsen zu fantastischen Schönheiten und es ergeben sich mit der Zeit wunderschöne Bilder. Alles passiert, Beobachtung ist notwendig, aber nicht immer Eingriffe und manchmal doch. Jedes Jahr bringt etwas Neues, spannend daran teilzuhaben. Ich glaube, dass hat Karl Foerster für einen Garten gemeint. Ich, wir verstehen es so und freuen uns, unser Leben in unserem und mit unserem Garten zu gestalten.

Ausstellungsbesuch bei lieben Freunden

aktuelles-4 Zu Besuch im Garten von Eisenkünstler Werner Lackner

Gerne sind wir wieder der Einladung unseres Freundes gefolgt. Gemeinsam mit seiner Frau Andrea haben sie für die Besucher in ihrem Garten eine abwechslungs- und ideenreiche Welt für Gartenkunst in Eisen und Glas erschaffen. Immer wieder faszinieren uns die neuen Ideen und Altes liebgewonnene aus der Hand von Werner. Einige wenige Einblicke haben wir versucht im Bild festzuhalten.

Er stellt bei einigen Gartenausstellungen in Österreich und im benachbarten Ausland, ua auch bei unserer Gartenaustellung dem Gartenzauber auf Schloss Friedhofen im Mai und selbstverständlich bei der eigenen im Juni auf Schloss Pichl, aus.aktuelles-3

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Gartenakademie zu Besuch im Aquilea Garten

Gartenakademie zu Besuch im Aquilea Garten

Herzlich Willkommen

Am 24. September 2016 besuchte uns die „Gartenakademie“ unter der Leitung von Monika Schüttengruber. Ihre Abschlussfahrt führte heuer ua auch in unseren Garten. Ausgiebige Fragestunde im Garten und bei Kaffee zeigte das große Interesse und die Begeisterung der Teilnehmerinnen.